Model Bewerbungsfotos: Welche Bilder brauchst du?
Für Bewerbungsfotos gilt: Die Agentur möchte zuerst dich beurteilen, nicht die Leistung eines Fotografen oder einer Retusche. Deshalb sind einfache, aktuelle und gut erkennbare Bilder besonders wichtig.
Portrait
Ein frontales oder leicht seitliches Portrait bei weichem Tageslicht zeigt Gesicht, Haut, Haare und Ausdruck. Starkes Make-up, Beauty-Filter und extreme Retusche sollten vermieden werden.
Ganzkörperbild
Ein schlichtes, körpernahes Outfit hilft, Proportionen einzuschätzen. Große Logos, extrem weite Kleidung oder starke Perspektivverzerrungen machen diese Beurteilung schwieriger.
Optional: Profil und Halbporträt
Ein seitliches Profil und ein weiteres Halbporträt können sinnvoll sein. Wenn die Agentur konkrete Bildvorgaben macht, solltest du genau diese Vorgaben erfüllen, statt eigene Formate zu improvisieren.
Brauchst du einen professionellen Fotografen?
Nicht zwingend für die erste Bewerbung. Gute Smartphone-Fotos bei neutralem Licht können ausreichen, wenn sie technisch sauber und unverfälscht sind. Für ein Portfolio sind professionelle Shootings später deutlich wichtiger.
Diese Fehler solltest du vermeiden
Keine alten Fotos, keine Screenshots aus Social Media, keine Grupppenbilder, keine übermäßigen Filter und keine Bilder, auf denen du kaum erkennbar bist. Die Fotos sollten den Look zeigen, den die Agentur bei einem Kennenlernen tatsächlich sieht.