Casting Vorbereitung: So gehst du sicher ins Model Casting
Ein Model Casting wird deutlich entspannter, wenn du vorher weißt, was dich erwartet. Gute Vorbereitung bedeutet nicht, dich zu verkleiden oder jede Pose auswendig zu lernen. Du solltest aktuell, zuverlässig und gut einschätzbar erscheinen.
1. Ausschreibung vollständig lesen
Prüfe zuerst Datum, Ort, gesuchten Modeltyp, Mindestalter, Aufnahmebereich, gewünschte Erfahrung und den Bewerbungsweg. Wenn eine Anforderung unklar ist, frage vor dem Termin nach. Gerade bei New-Face-Castings ist es völlig in Ordnung, offen zu sagen, dass du noch wenig Erfahrung hast.
2. Welches Outfit eignet sich für ein Casting?
Wenn nichts anderes vorgegeben ist, funktioniert meist ein schlichter, gut sitzender Look ohne große Logos oder auffällige Muster. Entscheidend ist, dass Haltung und Proportionen erkennbar bleiben. Für Fashion-Castings können zusätzliche Schuhe oder ein zweiter Basislook sinnvoll sein. Halte dich immer an die konkrete Ausschreibung.
3. Haare und Make-up natürlich halten
Ein Castingteam möchte deinen aktuellen Look beurteilen. Starkes Make-up, Filtereffekte oder ein Styling, das dich deutlich verändert, können diese Einschätzung erschweren. Saubere, natürliche Haare und ein gepflegtes Erscheinungsbild reichen für viele erste Castings aus.
4. Kurze Vorstellung vorbereiten
Übe eine knappe Vorstellung mit Name, Alter, Region, Modelerfahrung und deinen bevorzugten Bereichen. Du brauchst keine einstudierte Verkaufsshow. Eine ruhige, klare Vorstellung wirkt professioneller als übertriebene Selbstdarstellung.
5. Einfache Posing- und Bewegungsgrundlagen
Übe vorab Gewichtsverlagerung, unterschiedliche Blickrichtungen, eine entspannte Haltung und einige einfache Bewegungsabläufe. Gute Castingteams geben konkrete Anweisungen. Entscheidend ist oft weniger die perfekte Pose als die Fähigkeit, Hinweise aufzunehmen und umzusetzen.
6. Was solltest du mitbringen?
Nimm nur das mit, was verlangt wird. Je nach Casting können aktuelle Digitals, Sedcard, ein zweites Outfit oder bestimmte Schuhe sinnvoll sein. Zusätzlich hilfreich: Castingadresse, Ansprechpartner, ausreichend Zeit für die Anreise und ein geladenes Smartphone.
7. Konditionen und Grenzen vorab klären
Aufnahmebereiche, Vergütung oder TFP-Regelung, Bildnutzung und besondere Anforderungen sollten vor einer verbindlichen Zusage nachvollziehbar sein. Wenn sich vor Ort wesentliche Bedingungen ändern, darfst du neu entscheiden. Persönliche Grenzen bleiben auch bei einem Casting deine Entscheidung.
8. Nach dem Casting
Notiere dir, worum es bei dem Projekt ging und welche nächsten Schritte angekündigt wurden. Wenn eine Rückmeldung vereinbart wurde, kannst du nach Ablauf der genannten Frist freundlich nachfragen. Eine Absage ist kein Beweis dafür, dass du grundsätzlich nicht als Model geeignet bist – Castings suchen häufig sehr konkrete Typen für einen einzelnen Auftrag.
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