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TFP Shooting: Was Models vorher wissen sollten

TFP steht für „Time for Pictures“ und beschreibt eine Zusammenarbeit, bei der Zeit und Leistung gegen vereinbarte Bilder getauscht werden, statt ein klassisches Honorar zu zahlen. TFP ist kein rechtsfreier Raum: Umfang und Nutzungsrechte sollten genauso sauber geklärt werden wie bei einem Pay-Shooting.

Wann TFP sinnvoll ist

TFP lohnt sich besonders, wenn beide Seiten ein konkretes Portfolioziel haben. Ein Model kann beispielsweise einen fehlenden Beauty- oder Fashion-Look ergänzen, während der Fotograf eine neue Lichtidee oder Strecke umsetzt.

Was schriftlich vereinbart werden sollte

Termin, Ort, Aufnahmebereiche, Anzahl und Auswahl der Bilder, Bearbeitungsumfang, Lieferzeit und Nutzungsrechte gehören in eine verständliche Vereinbarung. Auch die Frage, ob kommerzielle Nutzung erlaubt ist, sollte eindeutig sein.

TFP ist nicht automatisch kostenlos in jeder Hinsicht

Anreise, Make-up, Studio oder besondere Outfits können Kosten verursachen. Klärt vorher, wer welche Ausgaben übernimmt.

Portfolioqualität vor Quantität

Ein TFP-Shooting sollte dein Portfolio verbessern. Wenn Bilder stilistisch nichts Neues beitragen oder die Zusammenarbeit unklar wirkt, musst du nicht zusagen.

Persönliche Grenzen gelten immer

Der vereinbarte Aufnahmebereich darf nicht spontan ausgeweitet werden, nur weil kein Honorar fließt. Zustimmung zu einem Fashion-Shooting ist keine Zustimmung zu anderen Aufnahmebereichen.