Modelvertrag prüfen: Die wichtigsten Punkte
Ein Modelvertrag sollte verständlich erklären, welche Rechte und Pflichten beide Seiten haben. Unterschreibe nichts nur deshalb sofort, weil dir eine vermeintlich einmalige Chance versprochen wird.
Laufzeit und Kündigung
Prüfe, wie lange der Vertrag läuft, ob er sich automatisch verlängert und mit welcher Frist gekündigt werden kann. Diese Punkte entscheiden darüber, wie flexibel du später bist.
Exklusivität
Ein exklusiver Vertrag kann bedeuten, dass du in einem Gebiet, Markt oder Zeitraum nicht parallel von anderen Agenturen vertreten werden darfst. Die genaue Reichweite sollte eindeutig beschrieben sein.
Provision und Abrechnung
Es sollte klar sein, welche Provision anfällt, auf welche Beträge sie berechnet wird und wann du Abrechnungen oder Auszahlungen erhältst. Auch Stornierungen und Nebenkosten sollten nachvollziehbar geregelt sein.
Bild- und Nutzungsrechte
Bei Shootings oder Testproduktionen muss geklärt werden, wo Bilder verwendet werden dürfen. Eine Agenturvereinbarung und ein konkreter Produktionsvertrag sind dabei nicht zwingend dasselbe.
Definierte Leistungen
Welche Leistungen schuldet die Agentur tatsächlich? Vermittlung, Profilpflege, Vertragsabwicklung, Akquise oder Beratung sollten nicht nur in Werbetexten vorkommen, sondern im Vertragsverhältnis nachvollziehbar sein.
Bei Unsicherheit nachfragen
Dieser Ratgeber ersetzt keine Rechtsberatung. Wenn du Klauseln nicht verstehst oder weitreichende Rechte übertragen sollst, kann eine unabhängige rechtliche Prüfung sinnvoll sein.